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Team Event Eisstockschießen

#gästebegeisterer Team Event mit spannendem Wettkampf um die Eisstockschieß Trophäe

Rezeption in Führung? Eisstockschießen am 06.02.

Eisige Schneewehen unter trübgrauen Wolken– es ist bitterkalt an diesem Sonntag, aber nachdem es in den vergangenen Tagen nicht selten einen Meter geschneit hat, können wir alle froh sein, dass der Himmel trocken bleibt. Ein Teamevent steht an: Zusammen sollen wir im Nachbarort Eisstockschießen gehen;  von den zehn Leuten, die sich am Parkplatz vor dem Landhaus versammelt haben, haben es nur zwei schon mal gemacht.

Umso besser – wenn fast niemand sich auskennt, kann sich auch niemand blamieren. Wir steigen also guter Dinge in den Bus, der von Eva aus dem Aktivteam sicher ans Ziel gelenkt wird.

Vor Ort werden wir bereits erwartet: Willi Schneeberger, der Chef ist zugegen, und wir stehen stramm wie Zinnsoldaten, als er uns die Regeln erklärt. Der kleine Holzblock im hinteren Drittel der rund 40 Meter langen spiegelglatten Eisbahn ist der ‚Hase‘ ihn müssen wir mit unseren Eisstöcken erreichen, ohne ihn oder die Stöcke über die roten Linien der Zielzone gleiten zu lassen.

Gespielt wird in vier Teams – da wir zu zehnt sind, müssen wir in der Aufteilung kreativ sein und stellen zwei Mannschaften mit zwei und zwei Mannschaften mit drei Teilnehmern auf.

Vom Chef persönlich werden wir zu einer kleinen Kammer neben den Bahnen geleitet und bekommen unsere ‚Waffen‘ zugeteilt: die Eisstöcke, die kein bisschen aussehen wie Stöcke und verschiedenfarbige Böden aufweisen. Grün gleitet gut, weiß noch besser, schwarz so gut wie gar nicht.

„Du host a kan Schmackes, du kriagst an weißen“, sagt er zu mir und drückt mir das erstaunlich schwere Ding in die Hand.

Bei den ersten Probeschüssen auf der Eisbahn schlagen wir uns aber doch recht gut. Obwohl kaum einer je einen Eisstock in der Hand gehalten hat, können wir die Bewegung, die ein bisschen an das Rollen einer Bowlingkugel erinnert, schnell imitieren und schaffen es ausnahmslos alle beim ersten Versuch, den Eisstock ans hintere Ende der Bahn zu befördern.

Im nächsten Schritt wird es etwas schwerer: wie im Turnier sollen jeweils zwei der Teams gegeneinander antreten – der Chef wertet die Punkte. Danach werden die beiden Gewinner und die beiden Verlierer erneut gegeneinander spielen.

Wir haben noch keine zwei Stöcke geschossen, da taucht die Chefin auf und verteilt Punsch und Glühwein an die Teilnehmenden. Eine willkommene Aufwärmung in der Kälte! Da Vincent, der Pâtissier, und ich in unserer Mannschaft nur zu zweit sind, springt sie direkt ein und schießt den dritten Stock für uns mit.

Am Anfang ist es für uns alle mehr Glück als Können, wenn der Stock nahe am Hasen endet – mit der Zeit aber bekommen wir alle ein Gefühl für die verschiedenen Stöcke und die Kraft, mit der wir sie losschicken müssen, um das Ziel zu erreichen.

Nur die Mannschaft rund um unsere neue Praktikantin Lisa hat einen kleinen Wettbewerbsvorteil: Zuhause hat sie einen eigenen Eisstock mit eingeprägtem Namen, wie sie uns verrät. Der Rest ist auf die kurze Einführungsschulung vom Chef angewiesen.

Unsere wohl größte Befürchtung – dass der Chef uns wegen mangelnden Talents zusammenstampfen wird wie eine Gruppe Neulinge beim Militär, bleibt glücklicherweise ohne Grund. Tatsächlich lobt er uns erstaunlich häufig, wenn die Stöcke nahe am Hasen zum Halt kommen oder jemand taktisch denkt und etwa den eigenen Stock verwendet, um den Stock des gegnerischen Teams weiter vom Ziel wegzuschieben.

Nur einmal wird es etwas lauter: Hannah – die spätere Siegerin, so viel sei verraten 🙂 – schmeißt den Stock mit so viel Wucht auf die Bahn, dass er taumelnd und drehend wie ein Bowlingball übers Eis rollt.

„Schießen sollst du, nicht werfen!“, bellt der Chef. Aber es dauert kaum zwei Runden, bis sie den Dreh vollkommen raushat: Am Ende sind es sie, Carina und Eva, die den Sieg davontragen, ganz knapp vor Vincent und mir. Die Mannschaft rund um Köchin Nadine endet auf dem dritten, unsere Servicekolleginnen Melanie und Kristina auf dem vierten Platz.

Spaß hat es gemacht – aber es war auch ziemlich kalt.

Sobald Chef und Chefin abgezogen sind, wird der Fokus also auf die schönen Seiten des Winters gelenkt: Glühwein, Punsch und ratschen. Noch bis zur Dämmerung stehen wir neben den Bahnen beisammen, wärmen uns die Hände an warmen Bechern und genießen die Gemeinsamkeit, die im Team Tuxerhof immer großgeschrieben wird.

Erst als die Finger kaltgefroren sind, geht es mit dem Teambus wieder zurück: die meisten haben Teilschicht und müssen um sechs wieder ran.

Was bleibt, ist eine weitere schöne Erinnerung an eine unvergessliche Zeit in einem tollen Team – und für unsere Siegerinnen Hannah und Carina eine kleine Trophäe in Eisstockform, die ihnen der Chef einige wenige Tage später persönlich überreicht. 🙂






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